Vocal-Healing

Jocelyn B. Smith zu Gast bei Vocalflow

Mindset Shift mit Gastdozentin Jocelyn B. Smith
„Singen kann so heilsam sein“ – nicht nur in diesem Punkt sind Jocelyn und ich uns einig!

Jocelyn B. Smith kombiniert Gesangsunterricht, der weit über technisches Coaching hinausgeht, mit einer erfrischenden Denkweise, die Körper und Geist in Einklang bringt. Es geht um Stimme, Mindset und Persönlichkeit! Mit ihrer empfindsamen Art stellt sie sich auf ihr Gegenüber ein, sodass eventuelle Berührungsängste schnell vergessen sind.

Du hast jetzt die Gelegenheit, diese großartige Künstlerin kennenzulernen und deine ganz persönliche Einzelsession bei ihr zu buchen – und zwar in Präsenz!

Das Ganze findet im KulturCampus Birkenwerder im Norden von Berlin statt.
Folgende Termine hat sie uns zugesichert:

11.04.2024 / 25.04.2024 / 16.05.2024 /
06.06.2024 / 20.06.2024 / 27.06.2024

13:45 – 14:30 Uhr ___________________________________________________

14:30 – 15:15 Uhr ___________________________________________________

15:15 – 16:00 Uhr ___________________________________________________

Sichere dir am besten jetzt gleich deinen Termin/deine Termine! 

Schreibe ganz unverbindlich eine Mail mit deinem persönlichen Terminwunsch (Datum, Uhrzeit). Falls es dir nicht möglich ist, nach Birkenwerder zu kommen, kannst du auch online mit Jocelyn arbeiten.

Weitere Infos (Preise, Terminbestätigung) bekommst du nach der Anmeldung in einer gesonderten Mail.

!!! Achtung: Exklusive Preise für treue Vocalflow-Schüler*Innen 😉

  
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Jocelyn B. Smith (*New York, 1960), lebt seit über 30 Jahren in Deutschland. Sie hat mehr als 3.000 Live-Konzerte gegeben und mit so unterschiedlichen Künstlern wie Lenny White, Till Brönner, Falco, Alphaville oder Komponisten wie Mikis Theodorakis, Heiner Goebbels und Zülfu Livanelli gearbeitet.
 
Sie erhielt die Goldene Schallplatte für den Titelsong des Disney-Films „Der König der Löwen“, den sie in 9 verschiedene Sprachen einsang. Außerdem wurde Jocelyn der Jazz-Award verliehen und sie wurde 2018 von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier für ihr soziales Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Gähnen ist ja so gesund! Teil 1

Foto: Antony Trivet

Was ist Gähnen?

Gähnen ist ein reflexartiges Verhalten. Der Unterkiefer wird weit geöffnet, die Augen meist zugekniffen oder geschlossen, die Stirn gekräuselt. Atem fließt durch den Mund ein und durch Mund oder Nase wieder aus. Etliche Gelenke, Sehnen und Muskeln werden gedehnt und angespannt (trainiert). Blutdruck und Herzschlag werden erhöht und zwischen Mittelohr und Umgebung findet ein Druckausgleich statt. Gähnen geht oft einher mit dem Strecken des ganzen Körpers, vor allem aber morgens nach dem Aufwachen. Emotionen, Stimmungen und Appetit können durch Gähnen beeinflusst werden.

Seit über 80 Jahren beschäftigen sich Forscher mit dem Phänomen des Gähnens. Dennoch ist die Ursachen des Gähnens bislang nicht bekannt! Es scheint so einfach und ist doch unglaublich komplex.
Eine weit verbreitete Annahme, die auch ich fast immer als erstes höre, wenn ich nach dem Grund des Gähnens frage: „Wenn man zu wenig Sauerstoff im Körper hat, muss man gähnen.“, konnte vom Gähnforscher Richard Provine bereits entkräftet werden.

Gähnen im Tierreich

Auch Tiere gähnen. Fast alle Säugetiere und auch viele Wirbeltiere konnten beim Gähnen beobachtet werden. Ob dabei die Augen geschlossen oder offen sind, spielt hier eine große Rolle. Dadurch wird das echte Gähnen vom Gähnen aus Affekt unterschieden. Gähnen Tiere mit offenen Augen, ist es meist als Droh- oder sexuelle Gebärde zu verstehen.

Gähnt ein Löwe mit geschlossenen Augen, zeigt er ganz klar seine machtvolle Position an. Sein Rudel sich sicher sein, dass keine Gefahr droht, auf der anderen Seite aber ist auch klar, wer hier der Boss ist.
Hunde gähnen, um in die Gänge zu kommen, wenn sie müde sind, aber auch wenn sie unsicher sind oder eine Situation beschwichtigen wollen.

In der Tierwelt gähnen Raubtieren mehr als Pflanzenfresser, und Männchen mehr als Weibchen.

Das macht man nicht!

Mittlerweile direkt mit Müdigkeit oder Langeweile in Verbindung gesetzt, wird Gähnen in unserer westlichen Gesellschaft auch als unhöflich und beleidigend angesehen. Wir haben gelernt, es zu verstecken oder gar zu unterdrücken.

Giovanni Della Casa empfahl in seinem „Erziehungsbuch“ Galateo  schon 1558, überhaupt nicht vor anderen zu gähnen, weil es unhöflich auf sie wirke: „Gelehrte hörte ich oft sagen, dass ‚Gähner‘ im Lateinischen soviel bedeutet wie ‚Faulenzer‘ oder ‚Nichtstuer‘. Vermeide also diese Unsitte, die das Ohr, die Augen und den guten Geschmack beleidigt; schließlich zeigt das Gähnen nicht nur, dass wir der anwesenden Gesellschaft wenig gewogen sind, sondern es wirft auch ein schlechtes Licht auf uns selber. Es sieht aus, als wären wir schläfrig und müden Geistes, was uns nicht eben liebenswürdig macht für diejenigen, mit denen wir umgehen.“

Foto: Cottonbro Studio

Die Gewohnheit, sich beim Gähnen die Hand vor den Mund halten, könnte auch damit zu tun haben, dass der Mundinnenraum Einiges über den Menschen und seinen Gesundheitszustand verrät: Mithilfe der Zungenanalyse kann man verschiedenste Mängel oder gar Krankheiten analysieren. Der Zustand des Gebisses legt die individuellen Gewohnheiten und den Anspruch an Hygiene offen. Mundgeruch, schmutzige, kaputte oder einfach nur schiefe Zähne möchte man nicht aller Welt präsentieren.

Vielleicht steckt aber auch der „Löwengedanke“ dahinter?! Wer sich streckt und ungeniert gähnt, fühlt sich sicher und frei. Diese machtvolle Position ist in unserer hierarchischen Gesellschaft natürlich nicht überall willkommen!

Oder steckt Magie dahinter, wenn wir uns beim Gähnen die Hand vor den Mund halten? Was heute als Zeichen guter Erziehung gilt, war im Mittelalter ein Abwehrzauber. Man fürchtete, bei ungeschütztem Gähnen könnte die Seele aus dem Mund entweichen oder ein Dämon von außen in den Körper eindringen.

Im nächsten Teil erfährst du, warum das Gähnen so gesund ist und was es mit unserer Stimme macht und warum wir es für unsere Gesangstechnik als elementares Training schätzen.

Gruppenflow #5 – Reflexion

Deine Stimme im Flow – Achtsamkeit

(Achtung! Lies bis zum Ende. Dort erwartet dich ein tolles Angebot!)

Gemeinsam mit Bernadette Beckermann und „Vergnügte Ruh“ haben wir entdeckt, gespürt und entspannt.

Wir alle haben Erwartungen und Ansprüche. Diese sind wichtig, um sich im Leben gut zurecht zu finden. Doch nur allzu schnell können daraus Hemmungen und Blockaden erwachsen, die uns in unserer Freiheit und Entfaltung enorm beschränken.

Wie gehen wir mit unseren Erwartungen und denen unserer Umgebung um? Wie können wir frei werden von Leistungsdruck und Versagensängsten?

Wir haben erfahren, wie sehr wir von Erwartungen und Ansprüchen gesteuert werden, seien es die eigenen oder die unseres Umfeldes. Bernadette hat uns mit ihrer wohlwollenden Art Wege aufgezeigt, gelassen und produktiv mit unseren Ansprüchen umzugehen.

Sie hat uns in die Praktiken der MBSR eingeführt. Mit einem Bodyscan, einer Meditation und einem Perspektivwechsel konnten wir am Ende wie Marionettenspieler auf unserem Instrument „Stimme“ spielen. 

Eine tolle Erfahrung! 

Wie Marionettenspieler auf unserem Instrument „Stimme“ spielen

Beim letzten Flow-Event #4 ging es um den Atem. Ein Thema, was uns alle angeht, egal ob wir mit der Stimme arbeiten oder nicht. Genau „alltäglich“ ist das Thema Achtsamkeit und mentale Einstellung.

Jeden Tag rauschen tausende von Gedanken durch unsere Köpfe. Nicht immer sind sie hilfreich und manchmal können sie ziemlich lähmend oder sogar zerstörerisch wirken.

Dass man seine Gedankengewohnheiten trainieren kann, wie Muskeln, wissen viele nicht. Es ist ganz einfach, aber nicht leicht. Es ist sehr anstrengend, aber gar nicht schwer. Was soll das heißen, fragst du dich?

Genau wir in einem Garten das Unkraut (…manche würden hier lieber Beikraut lesen, nehmt mir dieses Wort nicht übel), so muss auch in deinem Gedankengarten immer wieder Ordnung geschafft werden. Immer wieder sprießen neue kleine Gedanken, die die anderen verdrängen wollen. Wenn du Herr deines mentalen Gartens sein möchtest, musst du entscheiden, welche Gedanken du wachsen lassen möchtest und welche Platz machen müssen. Die Zweiteren sollten ersetzt werden. Am besten möglichst früh, denn große starke Pflanzen mit vielen Wurzeln sind sehr viel schwerer zu entfernen. Und ich schreibe bewusst „ersetzen“, denn wenn das Loch nicht gefüllt wird, werden sich die gleichen oder andere ungebetene Gedanken breit machen. Also nicht einfach nur entfernen, sondern ersetzen.

Pflege deinen Gedankengarten

Geh in dich! Überlege, wer du sein möchtest, wie du denken möchtest, welche Gedanken dich stärken, welche dich schwächen! Werde groß! Spüre dich!

Für weitere Insides zu „Deine Stimme im Flow – Achtsamkeit und Stimme“ registriere dich jetzt. Du bekommst eine komplette Übersicht des letzten Flow-Events mit allen Infos und Übungen.

Mehr Infos, Übungen, Anleitungen und Insides bekommst du im Online-Videokurs
„BlLEIB DRAN!“. Hol dir jetzt dein persönliches Video-Coaching!

Hast du am Flow-Event teilgenommen, bekommst du noch bis zum 30. Mai 2022 10% Rabatt!


Wie das funktioniert, erfährst du im Artikel „Gruppenflow #5 – Überblick für Insider“ (nur für registrierte Nutzer).


Jetzt Vocalflow und Vergnügte Ruh unterstützen und an der Umfrage teilnehmen:

Gruppenflow #5 – Achtsamkeit

Deine Stimme im Flow

Deine Stimme im Flow – Achtsamkeit und Stimme

25.4.22 um 19:00 Uhr online,
wie immer kostenlos

Am 25. April ist es wieder soweit! Der nächsten Gruppenflow steht ganz im Zeichen der Achtsamkeit.

In unseren gemeinsamen Sessions haben wir immer schon großen Wert darauf gelegt, bei uns zu sein, in uns zu hören und zu fühlen, zu reflektieren ohne zu bewerten, uns Zeit für uns zu nehmen. Wir haben achtsam an der Stimme gearbeitet.

Mit „Achtsamkeit und Stimme“ drehen wir den Spieß um. Wir konzentrieren uns auf die Achtsamkeit und wollen erleben wie dieser Perspektivwechsel unsere Stimme beeinflusst.


Bernadette Beckermann, Sängerin, Achtsamkeitslehrerin und Gründerin von „Vergnügte Ruh“ wird als erste Gastdozentin von Vocalflow das Zepter übernehmen. Mit ihrem tiefen Gespür fürs Ganze, für Zusammenhänge zwischen mentaler Gesundheit und künstlerischem Schaffen gibt sie uns Einblicke in ihre Arbeit – als Begleitung auf dem individuellen Weg hin zu einem freien, gesunden und selbstwirksamen Musizieren und Sein.

Bernadette wird uns durch Übungen und Tipps in die besinnliche Welt der Achtsamkeit einführen, wir erleben einen Zustand der Ruhe, des Friedens und der Dankbarkeit. Verbunden mit Übungen für die Stimme zeigt dieser Gruppenflow uns ganz neue Möglichkeiten auf, wie wir beim Stimmtraining, auf der Bühne wie auch im Alltag bei uns bleiben und in uns stimmig sein können.

Wenn du mehr über Bernadette und „Vergnügte Ruh“ wissen willst, schau mal hier.

Vocalflow-Adventskalender

Vocalflow-Adventskalender auf Instagram

In diesem Jahr hat auch Vocalflow 24 Türchen vorbereitet.

Auf Instagram kannst du jeden Tag ein Kärtchen mit inspirierenden Tipps und Informationen rund ums Singen, Atmen, Sprechen… rund um die Stimme entdecken.
Dazu einen Text mit Worten zum Nachdenken, Übungen zum Ausprobieren und Informationen zum Verstehen.

Natürlich sind die Tipps auch außerhalb der Adventszeit hilfreich 😉

Schau doch mal rein:

Gruppenflow – Zeit zum Spüren

Gruppenflow

ZEIT ZUM SPÜREN

Zeit für deine Stimme – Zeit für dich

Wie wunderbar entspannend es doch immer wieder ist, wenn man sich einfach mal Zeit nimmt – Zeit, in sich zu spüren – Zeit, sich ganz intensiv mit sich selbst zu beschäftigen.

Manchmal muss ich mich wirklich zwingen, mir und euch diese Zeit zu lassen. Wenn ich dann aber sehe, wie jeder einzelne von euch nach und nach lockerer und offener wird, sich einlässt auf die Entspannung und anfängt zu strahlen, dann weiß ich, dass es genau diese Zeit braucht!

Zeit zum Spüren ist ein Luxus, den wir uns gönnen sollten!

Die Arbeit an der Stimme ist sehr gut dafür geeignet. Denn die Stimme kannst du nicht anfassen, die musst du erspüren. Du kannst auch meist nicht sehen, welchen Muskel du bewegen oder entspannen sollst. Beim Klavier schreibst du dir den Fingersatz in die Noten und wenn du möchtest, kannst du dir genau anschauen, was deine Finger auf den Tasten machen. Beim Gesang geht das eher weniger. Das ist die Crux an der Sache.

Jede Crux kann man aber auch zum Vorteil machen: Wenn wir wirklich lernen wollen, frei zu singen, müssen wir in uns gehen – uns mit uns selbst beschäftigen. Die Arbeit an Körper, Geist und Seele tut nicht nur dem Singen gut, sondern kann uns als Menschen im Ganzen verändern:

Unsere Körperhaltung verändert sich. Wir sind weniger verspannt oder unterspannt. Wir können freier auf unser Gegenüber reagieren und wirken.

Die Ausstrahlung und Präsenz verändert sich. Wir werden ganz anders wahrgenommen, gesehen und gehört.

Natürlich verändert sich unsere Stimme. Sie wird belastbarer, kräftiger und aufregende Situationen können wir stimmlich viel besser meistern. Sie wird zu einem souveränen und befreiendem Instrument – zu unserer Visitenkarte.

Auch innerlich verändert sich viel. Zahlreiche Studien belegen, dass das Singen gesund macht. Unsere Atmung, die Verdauung, die Beweglichkeit, unsere Konzentrationsfähigkeit und mit alledem unser Selbstbewusstsein werden positiv durch die Arbeit an der Stimme beeinflusst.

Ich bin sehr glücklich und dankbar, im „Gruppenflow“ gemeinsam mit euch bewusst Zeit mit dem Erspüren zu verbringen. Dieses intensive Innehalten und Bewusstmachen ist ein Schatz, den ich gern mit vielen Menschen teile.

In diesem Sinne möchte ich dich ermuntern: Bleib dran! Halte inne! Spür in dich, erforsche deine Gewohnheiten, deine Muster, dein Verhalten. Experimentiere mit neuen, ungewohnten Bewegungen und Abläufen.

Beobachte in verschiedensten Situationen im Alltag deinen Atem, deine Zunge, deinen Kiefer. Spüre die unbewussten „Hilfsspannnungen“ und Stressmuster auf und lass los!

Viel Spaß beim Zeit Nehmen!